Marcel Stürz ist der neue Vorsitzende

Pressemitteilung vom 14.02.2015.

In der mit einer Schweigeminute für den
verstorbenen Lukas Herrmann beginnenden Jahreshauptversammlung fanden
am vergangenen Samstag rund 50 Teilnehmer im Café Palmengarten in
Leonberg Platz um den bisherigen Vorsitzenden der Jungen Union (JU)
Kreisverband Böblingen, Daniel Töpfer (26), zu verabschieden und den neuen
Vorstand zu wählen. Als junger Bürgermeister der Gemeinde Weissach möchte
er seine Stelle nun weiterreichen und bedankt sich für die letzten zwei Jahre als
Vorsitzender der JU Kreisverband Böblingen. Sein Amt belegt nun Marcel Stürz.

In seinem Rechenschaftsbericht resümierte der scheidende Kreisvorsitzende
Töpfer die Aktivitäten des vergangenen Amtsjahres und bedankte sich für die
gute Zusammenarbeit auf Landes-, Bezirks-, Kreis- und Ortsebene. „Es ist nicht
einfach, sagen zu müssen: Nun ist Schluss“, bedauerte Töpfer. Nach seiner
Wahl zum Bürgermeister könne er jedoch nicht mehr zeitintensiv mitwirken und
fühle sich verpflichtet den Posten als Kreisvorsitzender weiterzureichen. „Das
ist die richtige Entscheidung sowohl für die JU, wie auch für meine Gemeinde“,
so Töpfer weiter. Man dürfe sich selbstverständlich weiterhin auf seine Mitarbeit
verlassen.

Die Gewinnung von Neumitgliedern ist ein essentieller Baustein um existent sein
zu können. „Eine hohe Anzahl an Mitgliedern bedeutet große Unterstützung für
die Landtagswahlen 2016“, betonte der neue Vorsitzende des JU
Kreisverbandes Böblingen Marcel Stürz in seiner Vorstellungsrede. Auch sei es
wichtig für eine optimale Transparenz zwischen dem Kreisverband und den
Ortsverbänden zu sorgen. „Wir werden aber auch die inhaltliche Arbeit stärken“,
so Stürz weiter. So werde die JU für eine deutlich bessere Bildungspolitik
eintreten.

Auch Clemens Binninger MdB war als Ehrengast anwesend. Dieser bedankte sich
in seinem Grußwort ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit mit der Böblinger
JU und ihrem scheidenden Kreisvorsitzenden. Er habe die informativen
Diskussionen sehr genossen und auch Einblicke in die Sichtweise der jungen
Generation bekommen und hoffe weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit.
Als Stellvertreter stehen dem neuen Kreisvorsitzenden künftig Norman
Wiechmann (Renningen) und erneut Johanna Forster (Sindelfingen) zur Seite.
Neu im Amt sind Nico Knoblich (Holzgerlingen) als Schriftführer, Erdi Görkem
(Ehningen) als Pressereferent und Christopher Flick (Aidlingen) als
Finanzreferent. Jeweils in ihren Ämtern bestätigt wurden der Internetreferent
Martin Schmer (Böblingen), Anja Sobkowiak (Böblingen) als Geschäftsführerin
sowie Eric Weber (Hildrizhausen) als Mitgliederreferent. Als Beisitzer
komplettieren zukünftig Paula Accordi (Sindelfingen), Matthias Mischo
(Leonberg), David Wagner (Schönaich), Philipp Scheffbuch (Weil im Schönbuch)
und Felicitas Böhm (Weissach) das Vorstandsteam.

Sowohl Sabine Kurz MdL als auch Paul Nemeth MdL waren der Einladung zur
Versammlung gefolgt. Diese beteuerten im Grußwort besonders den Stellenwert
der JU. „Die JU ist der Motor der CDU“, so Sabine Kurz. Nemeth betonte, dass
man nur mit Unterstützung der Jugend, eine Ideologisierung der politischen
Bereiche, besonders der Bildungspolitik, beenden könne.
Mit einem Dank an das Vertrauen bedankte sich der neue Vorsitzende bei den
Teilnehmern und beendete die Sitzung.

Junge Union fordert: Bürger müssen für das Thema „Asyl“sensibilisiert werden

Pressemitteilung vom 15.04.2015.

 

In der Kreisausschusssitzung der Jungen Union (JU) Kreisverband Böblingen am

15.04.2015 stand das zunehmend an Aufmerksamkeit gewinnende Thema

"Asyl" auf der Tagesordnung.

Damit keine Vorurteile oder Ängste entstehen, müsse man die Bürger früh zum

Thema informieren und auch sensibilisieren. Jedoch dürfe man keine

Ghettoisierung zulassen. "Die Flüchtlinge sollten nach Möglichkeit mitten in

Wohngebieten untergebracht werden.", betonte Marcel Stürz, Vorsitzender der

JU Kreisverband Böblingen.

Die Politik müsse auch Klarheit schaffen. Wer kein Recht zum Aufenthalt in der

Bundesrepublik besitzt, müsse schneller und konsequenter in die Heimat

geschickt werden. Weiterhin könne es nicht sein, dass Staaten wie z.B. der EU-Beitrittskandidat Albanien kein sicheres Herkunftsland sei.

Die Mitglieder betonten jedoch, dass den Flüchtlingen, mit einer

Willkommenskultur begegnet werden müsse. "Diese Menschen sind nicht für

einen kurzen Aufenthalt hier. Diese Menschen wollen ihre Zukunft in der

Bundesrepublik planen. Sie wünschen sich vor allem, dass sie sich in Sicherheit

eine Existenz aufbauen können. Viele Kommunen haben schon früh spezielle

Sprachförderungsprogramme in Kindergärten eingeführt. Diese sind jedoch sehr

teuer. Hier muss der Staat den Kommunen unter die Arme greifen.", so Stürz

weiter.

Vor allem komme es aber darauf an, die Ursachen der Flucht vor Ort in den Heimatländern der Flüchtlinge zu bekämpfen, hebt Stürz abschließend hervor.

© Junge Union Kreisverband Böblingen